Aktivkohle: Wunderwaffe bei Vergiftungen?


Wann der Einsatz sinnvoll ist?
Aktivkohle: Wunderwaffe bei Vergiftungen?
mauritius images / M-Production / Alamy / Alamy Stock Photos

Aktivkohle gilt als Alleskönner bei Vergiftungen. Doch bei der Anwendung gibt es Einiges zu beachten.

Auf die Dosis kommt es an

Aktivkohle unterscheidet sich auf den ersten Blick kaum von Grillkohle. Doch unter dem Mikroskop betrachtet, zeigt sich: Aktivkohle ähnelt einem Schwamm. Durch diese Struktur kann die Aktivkohle andere Stoffe wie Arzneimittel oder Gifte binden.  

Diese Eigenschaft machen die Mediziner*innen bei Vergiftungen zunutze. Denn die Aktivkohle bindet verschluckte Gifte im Magen-Darm-Trakt und verhindert so deren Aufnahme. Gift und Kohle werden unverdaut wieder ausgeschieden. Eigene Behandlungsversuche mit Aktivkohle-Tabletten aus der Hautapotheke sind aber meist zum Scheitern verurteilt, da die Dosis der Tabletten viel zu gering ist. Zum Vergleich: Eine übliche Dosis bei Vergiftungen sind ungefähr 50 Gramm – also das 200-fache der Menge, die in einer Aktivkohle-Tablette enthalten ist.

Giftnotruf kontaktieren

Aktivkohle ist zudem nicht bei jeder Vergiftung das Mittel der Wahl. Alkohol oder Blausäure binden zum Beispiel nicht an die medizinische Kohle. Wer den Verdacht auf eine Vergiftung hat, sollte sich deshalb so schnell wie möglich an medizinischen Einrichtungen wenden oder in der Giftnotrufzentrale anrufen. Dort geben Expert*innen Empfehlungen für die richtige Therapie.

Quelle: Ärzteblatt

Pollenflugkalender

Vorhersage für Köln

Unsere Partnerapotheke

 Reh-Apotheke am Barbarossaplatz
Barbarossaplatz 6
50674 Köln
Telefon: 0221/9 23 07 32
service@reh-apotheke.de

 

zur Webseite der Partnerapotheke

Ihre Kopfzeile


Ihre Kopfzeile


Ihre Kopfzeile


Aktion 2+1

Eschen-Apotheke am Zülpicher Platz
Inhaber Marc Happ
Telefon 0221/21 33 01
Fax 0221/9 23 48 10
E-Mail service@eschen-apotheke-koeln.de